Esst mehr Obst! Eat more Fruits!

Kürzlich las ich:

Jedes Mal wenn jemand sagt

Heute esse ich mal Obst!

fällt irgendwo eine Tafel Schokolade

vor Lachen aus dem Regal

und bricht sich die Rippen.

Nun, ich esse nahezu täglich sowohl Obst wie Schokolade, wegen mir gibt es hier keine gebrochenen Rippen. Wobei das mit dem Obst im Winter ja ein wenig schwierig ist- in unseren Breiten will einfach nichts wachsen was auch nur entfernte Ähnlichkeit mit Obst hätte. Immer nur Äpfel und Birnen aus den bäuerlichen Lagerkellern, das wird auf die Dauer langweilig, und so schaue ich über den regionalen Teller-Rand hinaus.

Recently I read:

Every time someone says

today I will eat fruit!

Somewhere a chocolate bar falls from the shelf

laughing and cracking its ribs.

Well; I eat fruit nearly every day as well as chocolate, no need for breaking (chocolate) ribs at all. But during winter it’s not so easy, hereabouts nothing resembling fruits is willing to grow. Apples and pears from the farmer’s cellar need a break now and then. So I’m looking a little bit farther….

Von den wunderbaren Zitrusfrüchten aus Mallorca hab ich euch schon hier und da vorgeschwärmt, immer mal kann ich auch Blutorangen aus Sizilien ergattern und auf dem Wochenmarkt gibt es Mango oder Ananas aus Übersee.

Majorcan citrus fruits I mentioned already here and there, now and then I can get my hands on some blood oranges from Sicilia and on the weekly market there are mango or pineapple from overseas.

So war meine Freude groß als mir eine Tropenbox zum Test angeboten wurde- tropische Früchte, in Thailand erntereif geerntet; verpackt und auf schnellstem Wege ins Haus geliefert.  Weitgehend umweltverträglich eingeflogen- es wird Leer-Raum in Passagiermaschinen genutzt. Die Bauern erhalten faire Preise, das Obst kommt vorwiegend aus Kleinbetrieben und solchen ohne Mono-Kulturen. Es wird viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt, um den Genuß der am Baum – oder wo immer sie wachsen- gereiften Früchte für uns so umwelt- und sozialverträglich wie möglich zu machen.

So I felt lucky when being asked to  test-try  a „Tropical box“ full of tropical fruits, plucked ripe in Thailand, packed and delivered as soon as possible to my house. Flewn in on excess capacities with passenger planes, the fruit comes from small farms that practice diversity- and get fair money for their products, so that we may enjoy those tropical delights ripe from the trees- or wherever they grow- without compromising our environmental and social concience too much.

Weg von der Theorie, hin zur Praxis- das Paket kam, ich hab mirs an den Arbeitsplatz liefern lassen und die Neugier unter den Kolleginnen war groß. Also gleich mal reingeschaut- aber ach, dank der liebevollen Individualverpackung mit braunem Packpapier war von Früchten nix zu entdecken…. und der Foto-Apparat lag zuhause. Also mußte die Neugier sich gedulden….

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Enough theorizing! The parcel was delivered to my workplace and my team-mates were very curious. So we opened the parcel immediately- and saw a lot of individual brown packages packed with great care. As the camera was at home… curiosity had to wait….

Ein paar Stunden später wars dann soweit- die Wundertüten wurden geöffnet und es kam eine Vielfalt von köstlichen, teil intensiv duftenden, teils sehr exotisch anmutenden, Früchten zum Vorschein.

Some hours later the surprise bags got opened and revealed a richness of delightful exotic fragrant fruits.

Keine von uns kannte  die Rambutan-Frucht, die wurde also gleich als Erstes getestet- ich find sie sehr schwer zu beschreiben- vom Mundgefühl ähnlich einem Apfel schmeckt sie doch vollkommen anders- elegant fällt mir dazu ein.

No one had seen a rambutan before, so this one had to be tried out first. Difficult to describe; the mouth-feel reminding of an apple with total different taste- elegant would describe it best.

Passionsfrüchte folgten, aus deren Tüte ein sagenhafter Duft nach Cassis strömte. Einfach in der Mitte durchgeschnitten, ausgelöffelt bis auf den letzten Tropfen Saft… köstlich.  Dabei mag ich den handelsüblichen Saft überhaupt nicht, aus diesen Früchten.

Passion fruits came next, wonderful fragrant of cassis, simply cut through the middle, spooned out until the last drop of juice… absolutely delightful. Whereas I like the juice of passion fruits usual in trade not at all…

Dann gabs gelbe Mango- davon hatte ich schonmal bei Anna gelesen, dass die geschmacklich sehr viel besser sei als die bei uns übliche grün-rote, aber eben hier kaum zu kriegen. Mango mag ich sehr gerne und war also gespannt. Tatsächlich- nochmal eine wirkliche Steigerung gegenüber der Flug-Mango vom Markt.

Yellow mangos I read about here, Anna says they are so much better than the usual green-red ones- but nearly unavailable in middle Europe. Mangos I like a lot, and really, those were a lot better than those flewn in from overseas.

Bananen- seit Fuerteventura schmecken mir die Bananen hierzulande nicht mehr, Bananenkuchen oder Pancakes sind Mittel der Wahl um sie unterzubringen. Nun, diese Bananen aus dem Paket, sie reichen fast an die fuerteventurischen Bananen heran.

Bananas; since Fuerteventura I don’t like the ones offered here any more, that’s why there are a lot of banana cakes and pancakes on offer here. Well, the bananas here, they were just as fine as those there.

Papaya und Ananas warten noch auf ihren Einsatz, erstmal wird das schnell verderbliche aufgegessen. Einfach so. Zum Frühstück, zur nachmittäglichen Tee-Stunde, zum oder sogar als Abendessen- ich schwelge in diesen tropischen Genüssen dieser Tage.

Papaya and pineapple are waiting their turn, first the perishables have to be enjoyed. Simply as they are. With breakfast. With afternoon tea. With – or even instead – of supper. I indulge in those tropical fruits these days. 

Aus Thailand kommend und eindeutig vegetarisch- ein kleiner Beitrag zu Melli’s  vegetarischer Weltreise. Wie ich gelesen habe kommt in Thailand häufig frisches Obst als Dessert auf den Tisch. So.

From Thailand and vegetarian without any doubt they even may appear on Melli’s vegetarian world tour– having read that fresh fruit makes a good thai dessert.

Nun interessiert mich noch- wie haltet ihr das mit dem Obst im Winter?

Ich werde mir jedenfalls gelegentlich so eine Box gönnen- vielleicht schaffe ich es dann irgendwann einmal auch einen Teil der Früchte in einem Rezept zu verwenden.

So now I want to know, what do you do about fresh fruits during winter time?

I definitely will enjoy such a box now and then- and maybe some time even a recipe made from those fruits will appear on these pages.

Die Früchte wurden mir von Tropenbox.de zum Testen zur Verfügung gestellt- das war ein Test der sich sehr gelohnt hat; meine Begeisterung ist echt.

Schokoladenkuchen, was sonst?/ Chocolate cake, what else?

Bananen, wieder einmal. Dunkelgeschrumpft, trug ich sie von hier nach da und wieder zurück, völlig unschlüssig was daraus werden sollte und dennoch gewillt sie vor dem Verderben zu retten. Studierte und suchte, Pancakes- zuviel Aufwand vor dem Frühstück. Muffins- man isst doch immer den ganzen, auch wenns eigentlich zuviel ist…. Kuchen, nur wie? Mit Mandeln? Mit Schokolade? Pecanüsse, das hatten wir erst….Ein Blick in die Speisekammer offenbarte größere Vorräte an Walnüssen, das wär doch was! Schokolade und Kakao waren auch vorhanden, Mehl und Eier sowieso, also war die Richtung klar, eine dunkel-saftige Köstlichkeit erstand vor meinem inneren Auge.

Bananas once again, brown and shriveled, I carried them from here to there and back again, truly undecided what to do with them, decided to save them from being thrown away. Researched and studied; pancakes? Too much bother before breakfast. Muffins- I see them with a critical eye, because of course you have to eat a whole one of that size- even if you feel it may be too much.Cake- but how? With almonds? With chocolate? Pecans we had not long ago…. a look into the pantry revealed walnuts, lots of them; chocolate and cocoa I’m never short of, eggs and flour also, so a dark beauty came to my mind.

Nach amerikanischer Manier habe ich zunächst die trockenen Zutaten vermischt- Nüsse grob gemahlen, Mehl, Backpulver (Knoten machen- und nächstes Mal ans Durchsieben denken!), Kakao, Schokosplitter. Dann in der Kenwood Eier und Zucker aufgeschlagen, Öl und Bananen und die Sauermilch dazu, kurz rühren- mit dem Paddle geht das ganz hervorragend. Die trockenen Zutaten auf einen Sitz dazugeschüttet, nochmal kurz gerührt und ab in die gut gefettete Backform damit. Statt einer Glasur hab ich den Kuchen vor dem Backen mit der Gewürz-Zucker-Mischung bestreut und bei 180° Umluft 50 min gebacken.

In the american way I mixed the dry ingredients- nuts, roughly grated, flour, baking powder(try to remember to use a sieve nexyt time!!!) cocoa, chocolate chips. The machine beat eggs and sugar, oil, bananas and curdled milk, stirred with the paddle equipment, such a nice thing, the dry mix came in all at once and stirred until just mixed, then I poured the batter into the prepared loaf pan. Instead of glaze I sprinkled the cake before baking with the sugar-spice-mix and baked the whole thing at 180°C circulating heat for 50 min.

Und- schaut gut aus- oder? Schön saftig durch die Bananen, die nur eine dezente Geschmacksnote beisteuern, sehr schokoladig durch den Kakao und ein wenig knuspert der Zucker obendrauf…. gut würde sich bestimmt eine mit Rum aromatisierte Sahne dazu machen, ob das allerdings das Richtige ist für die Pause während des Arbeitsnachmittags?

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Looks nice, doesn’t it? Smooth because of the bananas, the lend only a subtle note to the chocolatey aroma, and the sugary crust provides even a little crunch. Imagine a rum-flavored whipped cream to go with that, at least if you don’t have to work after your afternoon coffee break.

Der Kuchen geht an Susanne Magentratzerl, ihre Suche nach Dingen die sich so im Vorrat finden traf hier in die Vollen- Bananen und sauer gewordene Milch vor der Entsorgung gerettet und Walnüsse, Schokosplitter und Kakao als spontan gefundene  Zutaten aus der Speisekammer.

This one is for Susanne Magentratzerl– her search for goodies out of the pantry and other stored goods cut the point; with bananas and curdled milk saved from being thrown out, walnuts, chocolate and cocoa jumped the wagon.

 

Hard Facts:

200g grob gemahlene Walnüsse/ roughly grated walnuts

200g Mehl (Typ 405)/flour (type 405, cake-flour)

2 El Kakao-Pulver/ cocoa dark

1/2 Päckchen Backpulver/ sachet baking powder

100g Schokosplitter dunkel/ dark chcocolate chips

2 Eier/ eggs

100g brauner Zucker/ brown sugar

100g Pflanzenöl (Erdnuß- oder Sonnenblumen)/ vegetable oil as sunflower or peanut

150g Sauermilch/ sour milk

1 Tl Vanillezucker (echt, 10%)/ tsp vanilla sugar (real, 10%)

3 kleine Bananen, reif/ small ripe bananas

Topping

1/2 Tl Lebkuchengewürz mit 1 El braunem Zucker vermischt/ 1/2 tsp gingerbread spice mixed with 1 tbsp brown sugar

Kein Knusperkuchen/ no crunch cake

Das Knusperstübchen feiert Geburtstag, klar dass dafür jedemenge gebacken wird! Auch ich reihe mich unter die Gratulanten und schmuggle meinen ganz und gar un-knusprigen absolut seelenschmeichelnden Kuchen auf das Buffet. Zudem paßt er zu meinem Ruf als „faule“ Kuchenbäckerin, er ist nämlich schnell gemacht und kommt ohne großartige Gerätschaften aus.

Blog-Birthday at crunchy cottage, no question that a lot of baked goodies appear at her table. Although there’s no crunch involved here I bring my cake, this smooth and velvety delicacy.

Als erstes hacke ich die Cashews im Schlagwerk des Zauberstabs, gehackt kommen sie in eine Schüssel wohinein dann das Mehl, der Kakao, das Backpulver und die Gewürze ebenfalls wandern und mit einem Löffel locker vermischt werden.

I start by hacking the cashews using the immersion blender hacking device, so chopped they go into a bowl and are joined by flour, cocoa, baking powder and spices and I mix with a spoon.

In einer zweiten Schüssel landen die Bananen, in Scheiben geschnitten,und der Rest der Zutaten für den Teig- da bin ich dann ein paarmal mit dem Zauberstab durchgefahren  bis eine halbwegs glatte Creme entstand. Die wird dann in die Schüssel mit den mehligen Zutaten geleert und mit dem Löffel vermischt, das geht recht gut, es gibt einen ziemlich flüssigen Teig.

A second bowl gets the bananas cut in pieces and the rest of the ingredients, blended with the immersion blender a few times until a more or less smooth cream results. This I pour over the flour mix and mix with a spoon- it’s easy and the resulting batter on the fluid side.

Diesen leere ich in eine gefettete Guglhupf-Form- nächstes Mal würde ich eher eine flache Form wählen- und lasse den Kuchen bei 175° Umluft ungefähr 45 min backen- Stäbchenprobe ist wichtig!

Into a prepared Bundt pan I pour the batter- next time I would maybe choose a more flat pan- and put in into the oven, 175°C circulating heat. Baking time is around 45 min- testing with a stick is important!

Für die Glasur die Schokolade mit dem heißen Kaffee überschütten, Milch und Butter dazu und entweder löst sich die Schoko auf oder nicht, ist letzteres der Fall muß mit etwas Wärme  (Wasserbad oder Mikrowelle) nachgeholfen werden.

Kommt der Kuchen aus der Form, wird er mit der Glasur eingepinselt- bißchen warten empfiehlt sich vor dem Anschnitt, auch wenns schwer fällt.

For the glaze I poured the hot coffe over the chocolate, add milk and butter, either it melts completely or not, if not a little additional heat is needed, either from a bain-marie or the microwave.

Removed from the pan the cake gets coated with the glaze, and then you should wait a while before cutting, even if it seems hard to do so.

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Dunkel-schokoladig, weich, samtig-saftig, ….

Dark, chocolatey, smooth, velvety, moist,…..

Hard Facts

150g geriebene Cashews/ grated cashews

150g Mehl Typ 550/ cake flour

35g Kakaopulver (kein Kaba!) / powdered cocoa

1/2 Päckchen Backpulver/ sachet baking powder

1Prise Salz/ pinch of salt

1/2 Tl Lebkuchengewürz/ tsp gingerbread spice

1 Tl echter Vanille-Zucker 10%/ tsp real vanilla sugar 10%

225 g reife Bananen/ ripe bananas

125 g braunen Zucker/ brown sugar

3 mittelkleine Eier/ middlesized eggs

150 ml Milch/ milk

120 ml Sonnenblumenöl/ sunflower oil

Glasur/ glaze

80g dunkle Schokolade/ dark chocolate

75 ml heißen starken Kaffee/ hot strong coffee

1 El Butter/ tbsp butter

2 El heiße Milch/ hot milk