Highly undecorated

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Heute gehts ums Prinzip, und dieses heißt- dekorieren, ja oder nein? Es gibt Menschen die haben ein Talent mit sehr wenig Material tolle Effekte zu erzielen, andere wiederum brauchen richtig viel um sich rum damit sie sich wohlfühlen und zufrieden sind, und dann gibt es noch solche wie mich… die mit wenig Material mal solche und mal solche Effekte erzielen. Solche für die die Dinge an sich wirken sollen, die dem meisten Schnickschnack abgeneigt sind und solchen am Liebsten garnicht in ihr Umfeld lassen. Was allerdings keineswegs bedeutet dass bei solchen Menschen nix rumliegt…. Haupt-Dekorationselement kann zum Beispiel Papier sein, in Form von Zeitungen gerne am Frühstückstisch, Bücher um das Sofa, fliegende Blätter auf dem Schreibtisch. Da hats das Blümchen samt Vase oder die Kerze am Frühstückstisch schwer dagegen anzukommen…

 

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Today we talk about principle, the one that means- decoration or no decoration? There are talented people who manage with small touches to create somewhat spectacular effects, there are others who need lots of things to feel at home, and then there are those like me… not many things, used to sometimes good and sometimes not so good effects. Those who like to speak the things for themselves, who do not like a lot of knick-knacks around them and mostly try to prevent those knick-knacks from occupying any space in their homes. But do not think there would be nothing lying around… paper makes an excellent element of decoration, so to speak, newspaper at the breakfast table, books surrounding the couch, single papers on the desk. Not easy for a flower in a vase or a candle to shine through…

Häufig läßt sich beobachten dass sich diese Undekoriertheit in anderen Aspekten des Lebens durchzieht, zum Beispiel werden Mahlzeiten sehr schnörkellos serviert, ohne wirkungsvolles Arrangement auf dem Teller und ein eventuell vorhandenes Petersilienblatt dient dem Essen und nicht der Optik. Auch der Kleidungsstil kommt bei solchen Menschen oft sehr schlicht und geradlinig daher, frei von Blümchen, Schleifchen und was es dergleichen mehr an Firlefanz gibt.

Those people often have an undecorated streak through their whole life, meals get served unadorned and a leaf of parsley is there because it belongs to the dish and not to impress. Also the clothes appear mostly simple without any frills.

Gelegentlich allerdings, vor Allem wenn Weihnachten oder Gäste nahen, erwacht auch in solchen undekorierten Menschen der Wunsch nach ein wenig ansprechenderer Gestaltung beispielsweise des Esstisches. Da werden dann die Schränke umgegraben auf der Suche nach Tischschmuck, die feineren Glaswaren kommen zum Einsatz und auch eine Tischdecke wird sich finden. Darüberhinaus macht sich vielleicht eine Kerze oder ein kleines effektives Blumenarrangement gut- alles was darüber hinaus ginge lenkt ja dann doch nur vom hoffentlich hervorragenden Essen ab.

 

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Now and then especially with christmas or guests knocking at the door those people develop a sudden urge to at least a bit of decoration and so the closet get turned insoíde out in search of the finest tableware, glasses and cutlery get polished and a dishcloth makes its appearance. Even a candle or a small flower arrangement may get a place, just a bit as more would only lessen the effect of the hopefully wonderful meal served.

Immer mal fallen Geschenke in ein solches Haus, ausgewählt aus den unendlichen Möglichkeiten im Netz, Verlockungen gibt es in dieser Hinsicht mehr als genug. Mit viel Glück auf allen Seiten findet so ein Geschenk tatsächlich einen Platz- sei es an einem der wenigen Ehrenplätze die sich tatsächlich eines dauerhaften dekorativen Elements rühmen dürfen, oder darf bei gewissen Gelegenheiten den schön gedeckten Tisch bereichern. So ein Shop wie beispielweise Monsterzeug bietet allerdings bei näherem Hinsehen gerade für die eher „Undekorierten“ unter uns auch andere Möglichkeiten für durchaus originelle Geschenke die auch noch einen praktischen Nutzen haben wie diese Kuscheldecken gegen Einsamkeit,oder kalte Hände  beim Lesen des Lieblingsbuchs. Dieses wiederum, neben allerhand weiteren mehr oder minder nützlichen oder schönen Dingen läßt sich hier erstehen, auch eine stimmungsvolle Kerze samt passendem KerzenHalter trägt zum Wohlgefühl bei- und ist sogar dekorativ! Selbst diese Kerzen-Variation läßt sich noch ertragen- angezündet verlieren sie ihr ungewöhnliches Design sehr schnell.

So it happens those people get presents, chosoe from the wide possibilities of the internet- there are more than enough possibilities to choose from. With luck the present even finds one of the rare places where a decorative element is allowed to shine… but, you see, there are shops that offer something more than justs object to clutter your living space.. maybe those cuddly blankets help when you feel lonely, or got cold hands.  Especially while reading your favorite book which of course you can find here along with some really decorative candlesticks. And if you find the candles don’t meet your taste- well, burn them quickly and they are gone.

Bestimmt habt ihr nun Hunger, nach all diesen theoretischen Ausführungen, daher gibt es jetzt noch einen der wunderbaren Kuchen für die ich bekannt bin- es kommt auf die inneren Werte an, hey!

You probably got hungry reading all those theoretical explanations and so here comes a cake, one of those specialties I’m famous for- the inner values are what counts, hey!

Dieses Jahr habe ich das Glück an einer Brombeer-Schwemme teilhaben zu dürfen, vorausgesetzt ich setze mich den Dornen aus…. und habe in den kürzlich erworbenen Buch „Tender- Obst“ von Nigel Slater diesen Kuchen gefunden, der gleich ganz laut „back mich!“ rief. Und der prima zum Thema paßt, schreibt Mr Slater doch:

Sollten Sie zu jenen verkrampften Köchen gehören, für die ein eingesunkener Kuchen ein Fehlschlag ist, überblättern Sie dieses Rezept am Besten. Wir werden diesen äußerst saftigen, nach Zimt duftenden Kuchen ohne Sie verzehren.

 

An abundance of blackberries are still waiting for me this year- if only I get around the thorns. Browsing Nigel Slaters book Tender- fruit I found the recipe that called immediately „bake me!“ And it fits here perfectly as Mr Slater introduces it:

If you belong to those cooks for whom a cake sunken in the middle counts as failure you best skip this recipe. We will eat this most juicy cake with its cinnamon flavour without you.

Die Äpfel werden mit dem Zitronensaft übergossen, die Brombeeren kommen dazu. . In einer Extra-Schüssel wird die Butter mit dem Walnuß-Öl und dem Zucker schaumig gerührt, dann kommen die Eier dazu. Mehl, Backpulver und Nüsse werden untergerührt.

Für die Streusel die Butter schmelzen und mit den anderen Zutaten vermischen.

Der recht flüssige Teig kommt in eine gut gefettete Kastenform, die Früchte obendrauf und die Streusel ganz zuoberst. Dann wandert das Kunstwerk in den  vorgeheizten Ofen, bei 180° ungefähr eine Stunde.

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The lemon juice goes over the apples and the blackberries are added. In an extra bowl beat the butter and oil with the sugar, add the eggs, and then the flour, nuts and baking powder to the batter.

For the crumbles melt the butter and mix with the other components.

The batter, somehow fluid, goes into a well oiled baking tin, the fruits on top and the crumbles on top of the fruits. Into the oven, preheated to 180°C, for around one hour.

Ehrlich, wer braucht für so einen Kuchen, fruchtig, feucht, hocharomatisch, knusprig….  eine Dekoration? Die lenkt doch nur vom Geschmackserlebnis ab, und dem was die Natur so ganz umsonst zur Schau stellt….

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Truely, who needs decoration for such a cake, moist, fruity, aromatic, crunchy? Anything would distract from the taste- and from anything nature around us may have to offer.

Hard facts

2 kleine Äpfel, entkernt und ungeschält in dünne (nicht hauchdünne) Scheiben geschnitten/ two smallish apples, cored and cut into slices, thin but not too thin

Saft von 1/2 Zitrone/juice of 1/2 lemon

150g Brombeeren/ blackberries

100g Butter

50g Walnuß-Öl/ walnut oil

110g brauner Zucker/ brown sugar

3 große Eier/ large eggs

85g Mehl/ flour

1,5 Tl Backpulver/ baking powder

100g geröstete grob geriebene Walnüsse (im Original Haselnüsse)/walnuts, toasted and chopped (originally hazelnuts)

Streusel/crumbles

50g Mehl/ flour

50g Butter

50g brauner Zucker/ brown sugar

2 El Haferflocken/rolled oats

1/2 Tl Zimt/ cinnamon

 

Zwei Fliegen mit einer Klappe/ Two Birds with one Stone

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Faschingsdienstag, Mardi Gras, Shrove Tuesday, Pancake Tuesday – auch für mich als Faschings-Abstinente dafür aber Pfannkuchen-Liebhaberin ein guter Grund heute mal wieder Pfannkuchen auf den Tisch zu bringen. Ein paar nette Worte habe ich bei Yotam Ottolenghi in seiner Guardian- Kolumne gefunden- es werden aus den vorhandenen Eiern Pfannkuchen gebacken und darin sämtliche Versuchungen die sich in den Küchenschränken und Speisekammern finden eingewickelt- damit ist der Haushalt klar für die Fastenzeit.

Faschingsdienstag, Mardi Gras, Shrove Tuesday, Pancake day- even for me as a non-carnevalistic person cause enough to bring some pancakes on the table today as those are well loved all around. Some nice words I found in Yotam Ottolenghi’s Guardian column- this is the day when

cupboards are cleared of all temptation ahead of Lent, and everything is piled into a pancake.

Ganz so üppig kommen diese Pfannkuchen nicht daher- dafür absolut köstlich und auch noch mit einem begrenzten Budget zu schaffen, weshalb sie den Weg zu Peters Kochtopf und dem Event „„Satte zwei für fünf““ finden, vielleicht mag er die ja lieber als meine Suppe neulich. Zumal zwei Varianten auf den Tisch kommen, erst eine angereichte Gemüsefüllung und dann die Apfelvariante mit hausgemachtem Schoko-Zimt-Zucker…

Not all that lavish but delicious anyway those pancakes are manageable even on a tight budget and so they make their to Peter’s event „„feed 2 on 5“; maybe he likes them better than my soup a few days ago, the more so as they come in two varieties, first with an enriched vegetable filling and afterwards a dessert pancake with apples and sprinkled with homemade choco-cinnamon-sugar.

Tatsächlich habe ich ein paar vederbliche Dinge aus meiner Speisekammer verwendet und nichts extra eingekauft hierfür, der Broccoli und die Möhren kamen vom samstag- abendlichen Späteinkauf beim Supermarkt, da wird die Frischware im Preis reduziert wie wir feststellen durften.

And indeed I did clear my pantry from some perishables and nothing was especially bought for todays meal, broccoli and carrot were leftover from saturday night’s shopping at the supermarket- a time to buy cheap off the fresh counter as we found out.

Den Teig rühre ich schon ein paar Stunden vorher an, gleich nach dem Frühstück, die Quellzeit bekommt ihm gut.

Directly after breakfast I stir the batter, so it can develop a nice consistency.

So ungefähr eine Stunde bevor wir essen wollen fange ich mit der Gemüsefüllung an- die geschälten Zwiebeln werden in Halbringe, die Karotte in dünne Scheiben geschnitten und der Broccoli in kleine Röschen geteilt. Butter und Öl in der Pfanne warmwerden lassen, dann kommen die Zwiebeln dazu und werden bei kleiner Hitze ungefähr 20 min blondiert, in den letzten 5 min kommen die anderen Gemüse hinzu. Dann kommen Gewürze, Senf, Schmand und geriebener Käse hinzu. Nebenher habe ich die Pfannkuchen ausgebacken- nicht allen Teig verbrauchen, wohlgemerkt, nur so 2/3 ungefähr für 4 Pfannkuchen. Eine Auflauf-Form wird eingefettet und die Pfannkuchen werden in der Form gefüllt und gerollt. Ein paar Butterflöckchen und noch etwas geriebenen Käse obendrauf und das Ganze kommt für eine halbe Stunde in den Backofen bei 180°.

About one hour before we want to eat I start to prepare the vegetable filling; onions are peeled and cut into half-rings, the carrot into small pieces and the broccoli is parted into small florets. Butter and oil heat up in a pan and the onions get sauteed to a blond colour, about 20 min on low heat. 5 minutes before done the other veggies go in, and then sour cream, spices, mustard and grated cheese. Meanwhile my pancake pan heats up, and about 2/3 of the batter I bake into 4 thin pancakes. Into an oiled casserolle I put the pancakes, divide the filling between them and roll each one up. Some flakes of butter and some more grated cheese on top, the whole thing goes into the oven, preheated to 180°C, for about 30 min.

Derweil reibe ich den Apfel in den verbliebenen Pfannkuchenteig, backe daraus 3 weitere Pfannkuchen und bestreue sie erst direkt vor dem Essen mit meinem hausgemachten Choco-Zimt-Zucker- wir mögen das sehr wenn der Zucker so ein wenig zwischen den Zähnen knirscht.

Time to prepare the apple pancakes- I grate the apple into the remaining batter, bake some (3) more pancakes and before eating I sprinkle them with my homemade choco-cinnamon-sugar, I like the crunchy feeling of the sugar crystals between my teeth.

Hard Facts

150g Mehl (welches ist Geschmackssache) (0,10) / flour- whatever you like for your pancakes

3 Eier (0,75) / eggs

ca 300 ml Milch (0,30) / milk

Prise Salz/ pinch of salt

Fett zum Ausbacken der Pfannkuchen (0,25) / fat for the baking

3-4 mittelgroße Zwiebeln (0,60) / onions middle-sized

1 El Butter (0,10)

3 El Pflanzenöl (0,10)/ vegetable oil

1 große Möhre (0,40) / big carrot

1 kleiner Stengel Broccoli (0,30 – Samstag abends reduzierter Preis)/ small head of broccoli 

200g Schmand, saure Sahne oder Creme Fraiche (0,55) / sour cream or creme fraiche

1 El Senf (0,10) / tbsp mustard

100g geriebener Käse (0,60) / grated cheese

Gewürze- Pfeffer, Salz, evtl etwas Chilipulver/ spices- pepper, salt, some powdered chili if you like

1 Apfel (0,30) apple

1-3 Tl selbstgemischter Schoko-Zimt-Zucker (0,10)

noch keine 5 Euro, also bleibt Raum für Schnittlauch in der pikanten Füllung und die kleine Anreicherung des Pfannkuchenteigs mit 1-2 El Kastanienmehl. Oder einen grünen Salat dazu. Oder ein Klacks Sahne auf dem Apfelpfannkuchen.

The budget still leaves some room for maybe chives or a little chestnut flour for the pancakes. Or a salad of greens. Or some whipped cream to go with the apple variety.

Übrigens die Idee für die Füllung hab ich auch aus dem Guardian– diesmal von Nigel Slater. Reinschauen lohnt sich!

Oh by the way, the idea for this kind of filling comes from the Guardian too, Nigel Slater this time-  those columns are worth reading any day!

Apfelstrudel/ Apple Strudel

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Apfelstrudel, den schieb ich immer lange vor mir her bis ich ihn dann mal in die Tat umsetze. Unverständlich wenn ich ihn endlich  genieße- er schmeckt wirklich fantastisch. Verständlich wenn ich mein protestierendes Handgelenk spüre, das mag solche Aufgaben die der Strudelteig mit sich bringt garnicht. Eine Steige Äpfel mit der unser Arbeits-Team beglückt wurde und die trotz fleissigen Verzehrs kaum weniger und  immer schrumpeliger wurden, zusammen mit der zweiten Station der kulinarischen Weltreise – Österreich gaben den Anstoß mich doch wieder einmal zu überwinden.

Apple Strudel is something I put off for long stretches of time, sometimes even for years. Totally not understandable seeing and tasting the results- fantastic. Totally understandable when my wrist starts protesting those deeds necessary to achieve the right strudel dough. A crate full of apples made its appearance in my working place and in spite of eating a lot of them still more remained and got more wrinkly by the day. And as the second stop of the culinary world tour happens to be Austria there was no more excuse for further delaying.

Und soll ich euch was sagen? Es hat sich gelohnt! Dennoch die Frage- habt ihr Erfahrung mit Strudelteig aus der Küchenmaschine?

And you know what? It was totally worth the effort! And just so, does anybody have some experience with strudel dough kneaded by machine?

Mein Strudelteig ist Handarbeit, ich schütte das Mehl auf die Arbeitsfläche, mische eine Prise Salz drunter und hacke dann das Öl und nach und nach das Wasser ein. Nun kommen die Hände zum Einsatz, der Teig wird geknetet und zwischendurch immer wieder auf die Arbeitsplatte gehauen- (könnt ihr euch noch an die Haushälterin in „Ich heirate eine Familie“ erinnern? „Und wenn ich eine Wut hab dann mach ich einen Strudel“ – haute sie den Teig in der Küche herum dass es nur so geknallt hat). Wenn der Teig dann einigermaßen geschmeidig ist wird er zugedeckt mit einer warmen Schüssel und ruht, mindestens 30 min.

 

 

 

 

My dough is hand-made, I put the flour mixed with the salt onto the counter and hack under with a big knife first the oil and then bit by bit the water. Then I work with my hands, kneading and whacking onto the counter until it starts to feel smooth in my hands. (This is the part my wrist does not like at all!) Then I shape a ball, put it under a warm bowl and let it rest for at least 30 min.

Zeit um sich den Äpfeln zu widmen, schrumpelige Äpfel wiegen weniger, stelle ich fest. Denn als meine Schüssel voll ist sind es immer noch keine 2 kilo, ich hör trotzdem auf und stelle fest manchmal hat ein Hohlmaß auch Vorteile gegenüber dem Abwiegen. Die grobgehackten Walnüsse, eingelegten Cranberries (künstlerische Freiheit und es waren keine Rumsrosinen greifbar)  und Gewürze mische ich lose unter.

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Time to turn towards the apples, wrinkly apples weigh less it seems, my bowl is full and the 2 kilo the recipe asks for are still far away- sometimes measuring in volume instead of weight has its advantages, enough apples here. The roughly chopped walnuts, the soaked cranberries ( this is my artistic freedom as no rum-soaked raisins were available) and the spices I just fold in.

Dann kommt der aufregendste Part- das Ausrollen und Ausziehen. Küchenhandtücher sind zu klein dafür, mir fallen die Leinen-Servietten ein die im Schrank den Dornröschenschlaf fristen- perfekt. Zunächst wird der Teig der eine sehr geschmeidige Konsistenz entwickelt hat mit dem Wellholz auf der bemehlten Arbeitsplatte ausgerollt, dann auf das Tuch gelegt und mit den Händen ausgezogen- die Hände kommen unter den Teig und dann vorsichtig dehnen in alle Richtungen, mit viel Fingerspitzengefühl. Dünn soll er sein, so dünn dass man eine Zeitung durchlesen könnte- und an manchen Stellen ist er das tatsächlich.

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Now follows the exciting part- extending the dough by rolling and pulling. For this I need a big cloth- kitchen towels are too small and I remember the linen napkins that lie like sleeping beauties in the closet- perfect! First I use the rolling pin on the floured counter, then I lay the rolled-out dough onto the floured napkin and stretch it cautiously over and with my hands in all direction, a very meticulous task. Thin it should become, so thin as to read a paper lying underneath… and it does really work out this way.

Dann wird der Teig großzügig mit geschmolzener Butter bepinselt, die Kekskrümel drauf verteilt, darauf dann die Apfelmischung- vorsichtig dass der Teig nicht reißt. Mit Hilfe des Tuchs aufrollen, das klappt ganz wunderbar, und ebenso mit Hilfe des Tuchs aufs Backblech bugsieren. Ich ziehe vor der letzten Umdrehung das Tuch auf die  Blechkante, so daß der fertig gerollte Strudel auf dem Blech zu liegen kommt.

 

I brush the dough generously with melted butter, sprinkle it with the crumbs, the apples come on top- cautiously as not to tear the dough. Roll up using the cloth, works very nicely, before the last turn I put the edge of the baking sheet under the cloth so the strudel lands with the final turn on the baking sheet.

Nochmal gut mit Butter einpinseln und ab in den Ofen, für ungefähr 35 min bei 210° vorgeheizt. Zwischendurch noch ein bis zweimal mit Butter bepinseln.

More melted butter brushed on top the strudel goes into the oven (preheated to 210°C) for about 35 min, once or twice more brushed with butter until ready.

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Am Besten schmeckt er mir lauwarm mit Vanillesauce. Dafür fehlt mir auch noch ein wirklich gutes Rezept, eins das mit Sahne und Eiern etwas zurückhaltend ist- was ist euer Lieblingsrezept?

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I like it best still warm with vanilla sauce – for that I’m still looking for the perfect recipe, moderate in  the use of cream and eggs. You know one?

Hard Facts

Teig/ dough

250 Weizenmehl Typ 550/ wheat flour type 550

30 ml Sonnenblumenöl/ sunflower oil

125-140g Wasser/ water

Füllung/ filling

100g geschmolzene Butter/ melted butter

1/2-1 Tasse Kekskrümel/ cups crumbled cookies (as you would use for a cheesecake base)

2 kg Äpfel, geschält, entkernt und in feine Scheiben geschnitten (geputzt gewogen) (bei sehr schrumpeligen Äpfel reichen 1,5 kg)

2 kg apples, cored, peeled and thinly sliced, (weighed after all that) (if the apples are very wrinkly 1,5 kg may be enough)

2-3 El in Kirschwasser eingelegte Cranberries oder Rumrosinen (ohne Flüssigkeit) / tbsp cranberries soaked in cherry brandy or raisins soaked in rum

100g grob gehackte Walnüsse/ roughly chopped walnuts

je 1/2 Tl Zimt und Lebkuchengewürz/ tsp cinnamon and gingerbread spice or pumpkin pie spice

geschmolzene Butter zum Bestreichen/ melted butter for brushing