Zwei Fliegen mit einer Klappe/ Two Birds with one Stone

Faschingsdienstag, Mardi Gras, Shrove Tuesday, Pancake Tuesday – auch für mich als Faschings-Abstinente dafür aber Pfannkuchen-Liebhaberin ein guter Grund heute mal wieder Pfannkuchen auf den Tisch zu bringen. Ein paar nette Worte habe ich bei Yotam Ottolenghi in seiner Guardian- Kolumne gefunden- es werden aus den vorhandenen Eiern Pfannkuchen gebacken und darin sämtliche Versuchungen die sich in den Küchenschränken und Speisekammern finden eingewickelt- damit ist der Haushalt klar für die Fastenzeit.

Faschingsdienstag, Mardi Gras, Shrove Tuesday, Pancake day- even for me as a non-carnevalistic person cause enough to bring some pancakes on the table today as those are well loved all around. Some nice words I found in Yotam Ottolenghi’s Guardian column- this is the day when

cupboards are cleared of all temptation ahead of Lent, and everything is piled into a pancake.

Ganz so üppig kommen diese Pfannkuchen nicht daher- dafür absolut köstlich und auch noch mit einem begrenzten Budget zu schaffen, weshalb sie den Weg zu Peters Kochtopf und dem Event „„Satte zwei für fünf““ finden, vielleicht mag er die ja lieber als meine Suppe neulich. Zumal zwei Varianten auf den Tisch kommen, erst eine angereichte Gemüsefüllung und dann die Apfelvariante mit hausgemachtem Schoko-Zimt-Zucker…

Not all that lavish but delicious anyway those pancakes are manageable even on a tight budget and so they make their to Peter’s event „„feed 2 on 5“; maybe he likes them better than my soup a few days ago, the more so as they come in two varieties, first with an enriched vegetable filling and afterwards a dessert pancake with apples and sprinkled with homemade choco-cinnamon-sugar.

Tatsächlich habe ich ein paar vederbliche Dinge aus meiner Speisekammer verwendet und nichts extra eingekauft hierfür, der Broccoli und die Möhren kamen vom samstag- abendlichen Späteinkauf beim Supermarkt, da wird die Frischware im Preis reduziert wie wir feststellen durften.

And indeed I did clear my pantry from some perishables and nothing was especially bought for todays meal, broccoli and carrot were leftover from saturday night’s shopping at the supermarket- a time to buy cheap off the fresh counter as we found out.

Den Teig rühre ich schon ein paar Stunden vorher an, gleich nach dem Frühstück, die Quellzeit bekommt ihm gut.

Directly after breakfast I stir the batter, so it can develop a nice consistency.

So ungefähr eine Stunde bevor wir essen wollen fange ich mit der Gemüsefüllung an- die geschälten Zwiebeln werden in Halbringe, die Karotte in dünne Scheiben geschnitten und der Broccoli in kleine Röschen geteilt. Butter und Öl in der Pfanne warmwerden lassen, dann kommen die Zwiebeln dazu und werden bei kleiner Hitze ungefähr 20 min blondiert, in den letzten 5 min kommen die anderen Gemüse hinzu. Dann kommen Gewürze, Senf, Schmand und geriebener Käse hinzu. Nebenher habe ich die Pfannkuchen ausgebacken- nicht allen Teig verbrauchen, wohlgemerkt, nur so 2/3 ungefähr für 4 Pfannkuchen. Eine Auflauf-Form wird eingefettet und die Pfannkuchen werden in der Form gefüllt und gerollt. Ein paar Butterflöckchen und noch etwas geriebenen Käse obendrauf und das Ganze kommt für eine halbe Stunde in den Backofen bei 180°.

About one hour before we want to eat I start to prepare the vegetable filling; onions are peeled and cut into half-rings, the carrot into small pieces and the broccoli is parted into small florets. Butter and oil heat up in a pan and the onions get sauteed to a blond colour, about 20 min on low heat. 5 minutes before done the other veggies go in, and then sour cream, spices, mustard and grated cheese. Meanwhile my pancake pan heats up, and about 2/3 of the batter I bake into 4 thin pancakes. Into an oiled casserolle I put the pancakes, divide the filling between them and roll each one up. Some flakes of butter and some more grated cheese on top, the whole thing goes into the oven, preheated to 180°C, for about 30 min.

Derweil reibe ich den Apfel in den verbliebenen Pfannkuchenteig, backe daraus 3 weitere Pfannkuchen und bestreue sie erst direkt vor dem Essen mit meinem hausgemachten Choco-Zimt-Zucker- wir mögen das sehr wenn der Zucker so ein wenig zwischen den Zähnen knirscht.

Time to prepare the apple pancakes- I grate the apple into the remaining batter, bake some (3) more pancakes and before eating I sprinkle them with my homemade choco-cinnamon-sugar, I like the crunchy feeling of the sugar crystals between my teeth.

Hard Facts

150g Mehl (welches ist Geschmackssache) (0,10) / flour- whatever you like for your pancakes

3 Eier (0,75) / eggs

ca 300 ml Milch (0,30) / milk

Prise Salz/ pinch of salt

Fett zum Ausbacken der Pfannkuchen (0,25) / fat for the baking

3-4 mittelgroße Zwiebeln (0,60) / onions middle-sized

1 El Butter (0,10)

3 El Pflanzenöl (0,10)/ vegetable oil

1 große Möhre (0,40) / big carrot

1 kleiner Stengel Broccoli (0,30 – Samstag abends reduzierter Preis)/ small head of broccoli 

200g Schmand, saure Sahne oder Creme Fraiche (0,55) / sour cream or creme fraiche

1 El Senf (0,10) / tbsp mustard

100g geriebener Käse (0,60) / grated cheese

Gewürze- Pfeffer, Salz, evtl etwas Chilipulver/ spices- pepper, salt, some powdered chili if you like

1 Apfel (0,30) apple

1-3 Tl selbstgemischter Schoko-Zimt-Zucker (0,10)

noch keine 5 Euro, also bleibt Raum für Schnittlauch in der pikanten Füllung und die kleine Anreicherung des Pfannkuchenteigs mit 1-2 El Kastanienmehl. Oder einen grünen Salat dazu. Oder ein Klacks Sahne auf dem Apfelpfannkuchen.

The budget still leaves some room for maybe chives or a little chestnut flour for the pancakes. Or a salad of greens. Or some whipped cream to go with the apple variety.

Übrigens die Idee für die Füllung hab ich auch aus dem Guardian– diesmal von Nigel Slater. Reinschauen lohnt sich!

Oh by the way, the idea for this kind of filling comes from the Guardian too, Nigel Slater this time-  those columns are worth reading any day!

23 Gedanken zu “Zwei Fliegen mit einer Klappe/ Two Birds with one Stone

  1. Ein Leben ohne Pfannkuchen kann ich mir auch nicht vorstellen, ich hab sie als Kind schon geliebt, meinen Kindern serviert, und jetzt haben wir sie bestimmt auch einmal in der Woche zum Brunch. Und zwar dünne, wie die von meiner Omi – die dicken, teigigen, amerikanischen mag ich nicht besonders. Dein Rezept mit dem Pfannkuchengratin gefällt mir sehr gut, das muss ich unbedingt mal ausprobieren.
    Ich bin übrigens ein grosser Fan der Guardian-Rezepte, schade, dass Dan Lepard nicht mehr dort ist.

    Gefällt mir

    1. Danke… wir hatten diese Pfannkuchen nun schon zweimal, das Gemüse außer den Zwiebeln läßt sich nach Geschmack variieren, Spinat war auch klasse.
      Und so hin und wieder mag ich so einen dicken Pancake auch, dann tatsächlich als Frühstück.
      Guardian hab ich erst vor wenigen Monaten entdeckt und freu mich jedesmal über was Neues…

      Gefällt mir

  2. Mir fällt gerade auf, dass ich tatsächlich noch nie Apfelpfannkuchen gegessen habe. Die Variante mit dem Zucker, der zwischen den Zähnen knirscht, stell ich mich gut vor.
    Natürlich klingt auch die Füllung à la Nigel Slater fein!

    Gefällt mir

  3. Oh Pfannenkuchen! Die würde ich auch gerne mal wieder essen, aber da merke ich die Eier zu sehr…
    Vielleicht finde ich irgendwann mal noch einen passenden Ersatz.

    Deine sehen auf alle Fälle sehr lecker aus! Macht Lust auf mehr😀

    Gefällt mir

  4. hmmm Pfannkuchen🙂 Einfach und immer lecker, vor allem auch so abwechslungsreich mit süß und salzig. Wenn dann noch welche übrig sind, kannst Du noch eine Flädle-Suppe draus machen, da könntest Du noch mehr sparen. Die gab es bei uns am Fasnet Sonntag, sehr lecker.

    Gefällt mir

  5. Hachja…für mich laufen Pfannkuchen so unter Kinderessen, das ich eigentlich nicht mehr sehen kann….das gillt aber nur für die süße Variante, von der anderen nehme ich geren einen.

    Gefällt mir

    1. also bitte, gerne… die Kinderpfannkuchen womöglich mit Marmelade oder Apfelmus gefüllt kann ich auch nicht leiden. Diese cremige Zwiebelfüllung ist wirklich einen Versuch wert. Wo ich so schreibe… die kann man bestimmt auch in ein Lasagne-artiges Gebilde füllen.

      Gefällt mir

  6. Diese Pfannkuchen mag ich definitiv viel lieber als die Suppe (mit Brot! drin).
    Vor allem bekomme ich die zuhause nur selten, da die beste Ehefrau von allen jedes mal zu Protokoll gibt, „Pfannkuchen? – Das ist doch kein Essen.“ – Naja. Die Frau ist zu verwöhnt…

    Gefällt mir

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s