von hier nach da/ traveling between languages

Letzte Woche hatte ich das Glück und die Zeit einen klitzekleinen Abstecher nach Frankreich zu unternehmen- und, noch mehr Glück, ein Geschäft zu finden das Musik verkauft. Französische Klänge begleiten mich seither, wann immer Zeit und Gelegenheit das erlauben.

Last week I was lucky to find opportunity and time for a quick detour to France- and even more luck, I found a shop that sells music- and now, whenever time allows, the sounds of french music fills the air.

Was liegt also näher als einen Blick auf Cover- Versionen zwischen den Sprachen zu werfen?

So I take the chance and look at some cover-versions that use different languages- french being one of those, of course.

Kommt euch das bekannt vor?

Does this ring a  bell?

Ganz recht, das wurde das Markenzeichen Frank Sinatras; der englische Text von Paul Anka hat mit der unglücklichen Liebe aus Frankreich nichts mehr gemein.

Of course, this meldody became the trademark song for Frank Sinatra. The english lyrics by Paul Anka are completely different from the french ones- those deal with an unhappy love.

Von Amerika nach Frankreich geht auch, der Fall Sacco und Vanzetti, hingerichtet 1927 auf dem elektrischen Stuhl in Massachusetts, beschäftigt uns- zumindest musikalisch- bis heute.

America to french works as well, as the story of Sacco and Vanzetti , executed by death chair in 1927 in Massachusetts, occupies our musical minds until now.

leichter zugängliche Version

Zu guter Letzt, auch wenns jetzt Frühling wird, ein Klassiker der einfach zu schön ist- das ursprüngliche französische Gedicht aus 1945 übt auch auf heutige Künstler seine Faszination aus.

At long last one of the great jazz standards- even if now we long for spring… the original french verses from 1945 fascinate artists until now

Die größte Faszination geht von ihm aus, oder was meint ihr?

Most fascinating this one, what do you think?

12 Gedanken zu “von hier nach da/ traveling between languages

  1. Ich schließe mich Anna an, leider kann ich kein französisch, war in der Schule im Werkunterricht, hat auch nicht geschadet, oder doch?

    Gerne würde ich mal so richtig in Frankreich urlauben, höre aber immer wieder, dass die Franzosen da sehr eigen sind, was die Sprache betrifft, mit englisch kommt man wohl nicht sehr weit… Vielleicht lerne ich doch mal noch so ein bisserl französisch, bin aber leider nicht Sprachbegabt, das könnte unterhaltsam werden! Und dann mit einem Wohnmobil die Küste entlang – ein Traum!

    Lustigerweise mag ich französische Musik, auch wenn ich sie nicht verstehe, die Gefühle kommen an🙂 Bei den aktuelle ist Zaz ja ganz gut dabei, ansonsten bin ich Oldie-Fan ^^

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    1. Es gibt doch solche Kurse in denen man grade so ein wenig Touristenfranzösisch lernt, um Speisekarten und Ähnliches bewältigen zu können…. oder du nimmst einfach jemanden mit zum französisch reden.
      Es lohnt sich, und das Wohnmobil wird sicher voll mit Köstlichkeiten sein, auf dem Heimweg….

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  2. Leider kann ich kein französisch und so sind die Vergleiche für mich nicht ganz nachvollziehbar. Jedenfalls was die Lyrik betrifft. Unterschiedliche Interpretationen erlebe ich mehr in Filmen. Ich sehe mir immer alles im Original an. Es gibt aber Leute, die finden die deutsche Synchronübersetzung in manchen Filmen besser. Bei mir gehört die Sprache aber zur Person. Wenn ich einmal dann die deutsche Version sehe finde ich sie schrecklich, da oft ein ganz anderer Sinn hineininterpretiert wird. Aber wie ich sehe hast Du sehr viel Fun in derartigen Vergleichen. Joan Baez höre ich immer wieder gerne.

    Liebe Grüße
    Anna

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    1. Da ich ohne Fernseher lebe schau ich seltenst Filme… wenn möglich dann aber schon in english, das kann ich gut genug. Jede andere Sprache würde mich doch überfordern….. Bei den Liedern ist es anders, da kann ich den Text mitlesen auch auf französisch oder italienisch und mit der Zeit komme ich schon dahinter was gemeint ist. Zudem- das Wichtigste an der Musik ist die Musik- und dazu braucht man die Sprache weniger, um die Atmosphäre zu spüren.
      Schönes Wochenende

      Ninive

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      1. Das mit der Atmosphäre stimmt natürlich. Soweit habe ich Deine Vergleiche schon verstanden. Und ja – in der Musik drückt sich sehr viel die Mentalität eines Interpretetors oder sogar eines Volkes aus. Und Deine Beispiele sind dazu sehr gut gewählt. Die Musik beider Interpreten zu Sacco and Vanzetti geht jedenfalls sehr unter die Haut. Pst… nicht weiter sagen…ich sehe auch schon seit 7 Jahren kein Fernsehen. Serien und Filme alles auf DVD wo ich die Sprache wählen kann und ohne Werbung. Aber wenn ich es mir so überlege, dann sind so manche Interpretationen auch für mich interessant. Wie zum Beispiel ein Rezept von einem Blog zum anderen nachgekocht und neu interpretiert wird. Die Mandelcreme, die ich heute gemacht habe, sieht jedenfalls sehr anders als Deine aus.🙂

        Dir auch ein schönes Wochenende
        Anna

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      2. na, da bin ich ja sehr gespannt auf deine Mandelcreme- dieser Tage las ich etwas von langweiligem Pudding, dieser Meinung kann ich mich nun so garnicht anschließen. Ich esse Pudding gerne- vor Allem seit ich weiß wie man sie selber gut hinkriegt.
        Und Musik wie Essen- die Aromen vor Allem- wirken sehr viel unmittelbarer auf uns als das was wir mit anderen Sinnen, oder gar verstandesmäßig, erfassen und begreifen.

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      3. So jetzt habe ich es endlich geschafft, meine Interpretation der Mandelcreme zu bloggen. Ist sehr lecker geworden. Jetzt bin ich am Überlegen ob ich bei der Verwendung von Sojamilch durch das Lezithin noch mehr Mandelmilch zusätzlich verwenden könnte. Ich nenne sie Stärkecreme, da die Leute bei Pudding immer einen abwertenden Unterton hinzufügen, was ich auch nicht verstehen kann. Denn erstens ist Pudding sehr lecker und zweitens mache ich ja keinen Pudding sondern eine Konditorcreme mit Stärke. lg Anna

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