Gedanken sind frei

und neigen hin und wieder dazu sich selbständig zu machen, hartnäckig an einem Thema dranzubleiben, tage- und womöglich auch noch nächtelang steht da ein Ding das sie attackieren mit einer Vehemenz obwohl völlig klar ist, dieses Ding steht da und läßt sich kein bißchen von den gedanklichen Attacken beeindrucken.
Noch schlimmer wenn das Ding kein Ding ist sondern ein Mensch, und noch schlimmer, ein Mann- da kommt es dann im Frauengemüt soweit dass sie sich selber ohrfeigen möchte um endlich dieses tobende Hirn zur Ordnung zu rufen. Schau dich doch um, hier in dem Leben, in diesem Moment- so viel Schönes, Spannendes, die Entwicklungen der letzten Jahre hin zu einem leichteren, gleichzeitig erfüllenderen Leben sind in vollem Gange- für mich! Also sieh doch hin, freu dich, und lass diesen Kerl da in seiner Ecke stehen und verstauben.

Mal kann es auch ein anderes Thema sein das mich derart umtreibt- die heftigsten Ausschläge gibt es aber doch in dem Bereich den man gemeinhin „Liebe“ nennt. Und ich vermute stark ich bin damit nicht alleine- woher sonst kommt die Masse an Liebesliedern, Liebesromanen, Liebesgedichten- von denen die wirklich guten, anspruchsvollen sich mit der mißglückten Variante des Experiments Liebe beschäftigen?

Ein Beispiel aus neuester Zeit:

Der Entstehung eines solchen Lieds sind vermutlich viele ungeschlafene Nächte vorausgegangen, voller Gedanken. Ein Schub an Kreativität, die Fähigkeit aus diesen kreisenden Attacken etwas herauszudestillieren- wunderbar.

Ich versuchs ne Nummer kleiner, gehe in meine Küche um dort was Feines zu erschaffen, möglichst unter Einbeziehung des Backofens, hab schon was im Sinn!

Ein anderes Ventil ist meine Stimme, also stelle ich mich hin und singe, ernsthaft, das pustet alle anderen Gedanken aus dem Hirn.

Die kommen wieder- das ist klar,- nachdem sie hier in Worte geformt wurden rücken sie vielleicht in eine Relation die ich, so insgesamt betrachtet, für angemessen halte, angesichts dessen dass ich mein interessantes Leben grade sehr genieße.

 

 

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