„Abwesenheitsnotiz“

Ich werde ein paar Tage außerhalb der Reichweite eines Rechners sein- und hinterlasse zum Zeitvertreib ein wenig Musik und ein paar Lese- Tipps.

Eins meiner größten Vergnügen seit ich die Buchstaben gemeistert habe war und ist – in einer gemütlichen Ecke Stunden und Stunden mit einem Buch zu verbringen, am Besten eins in das ich so richtig reinfallen kann, eins das die Welt um mich verschwinden läßt. Solche Bücher begegnen einem nicht jeden Tag, und wenn es denn passiert ist so ein Buch unbedingt wert, mehrfach gelesen zu werden. Mir macht es Spaß immer wieder Neues zu entdecken, Feinheiten in der Sprache, Zusammenhänge die sich beim ersten Lesen nicht erschließen sondern erst dann wenn ich weiß wo geht es hin, ich ziehe meine Lieblinge immer wieder aus dem Regal und genieße.

Eine Entdeckung diesen Jahres ist das Buch

The story of a beautiful girl von Rachel Gibson.

Ich habe noch keine deutsche Übersetzung entdecken können- so ist es also eine Lektüre für diejenigen unter uns die Spaß an der englischen Sprache haben. Eine wunderbare Geschichte, wunderbar erzählt, vor dem Hintergrund des Umgangs mit behinderten Menschen in den USA während der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts.

Die Geschichte fängt mit Runaways an…..

Schon ein wenig länger im Regal steht das ebenfalls sehr wunderbare Buch

Alles Glück kommt nie von Anna Gavalda

im Original auf französisch, das wäre ein ziemlicher Kampf und sicher kein Genuß für mich, und so lese ich dies in der deutschen Übersetzung. Überraschend, fröhlich, Teenager, Kinder, und mittelalterliche Menschen wirbeln durch dieses Buch, und nach dem Lesen fühle ich mich ganz erfrischt. Ahh, Paris…. vielleicht komme ich dort auch einmal hin

Ach, und nicht zu vergessen das fantastische Buch

Eat, Pray, Love von Elizabeth Gilbert

in dem ich seit ich es besitze nahezu täglich lese- den Film kenne ich nicht und kann mir überhaupt nicht vorstellen wie das, was ich aus diesem Buch ziehe, in einem Film auch nur annähernd dargestellt sein könnte. Auch dieses Buch liegt hier „in english“ – die deutsche Übersetzung wird bei amazon ziemlich verrissen. Wobei- bevor sich jemand durch einen englischen Text quält empfehle ich dann doch lieber zur Übersetzung zu greifen, auch wenn sie nicht ganz an die Qualität des Originals heranreicht.

Eigentlich gehörten hier drei Lieder hin….


Natürlich bin ich jetzt neugierig – was liegt denn auf eurem Bücherstapel?

Schöne Tage wünscht Ninive

5 Gedanken zu “„Abwesenheitsnotiz“

  1. Liebe Ninive,

    ich habe neugierig Deine Buchempfehlungen aufgenommen und bin mir gerade nicht sicher, ob wir unsere offensichtlich gemeinsame Leidenschaft Lesen schon mal auf dem Tisch hatten?!?! Wie dem auch sei, ich kenne von den Geschichten nur Eat, Pray, Love und kann zur deutschen Übersetzung nichts beitragen, weil ich ausschließlich den Film gesehen habe. Wie so oft, liege ich quer zu vielen Kritiken und sehe scheinbar andere Dinge als andere Menschen. Ich liebe diesen Film, mit dem zudem noch einen Menschen verbinde und kann mich besonders an den wundervollen Bildern aus Italien nicht satt sehen. Essende, lachende, lebende Menschen . . . Der Film ist für mich persönlich einfach wunderbar, sinnlich und inspirierend. Darum werde ich das Buch definitiv nicht lesen, es kann FÜR MICH nur eine Enttäuschung sein. Überhaupt habe ich selten Bücher gelesen und anschließend die Verfilmung gesehen und beide haben mir gefallen. Ausnahmen sind vielleicht der „Name der Rose“ oder „Das Boot“. . .

    Meine Buchempfehlung an Dich: Der Sommer der lachenden Kühe von Arto Paasilinna.

    Dir ein wundervolles, kabelfreies WE

    maYo

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    1. Lieber Mayo
      ich denke mit Büchern machen wir ein neues Kapitel auf. Meine Erfahrung Buch- Film geht oft grade andersrum, nach der Lektüre kann der Film nur enttäuschen- denn er kann niemals die Bilder auch nur annähernd ersetzen, die mir meine Fantasie beim Lesen malt. So ist deine umgekehrte Erfahrung für mich sozusagen ein Kuriosum….
      East of Eden, das Buch von Steinbeck und der Film von Elia kazan mit James Dean…. ich fand beides sehr gut, – wenn man den Film losgelöst vom Buch betrachtet. So könnte es vielleicht bei Eat, Pray, Love auch sein- nur wenn du das Buch nicht liest und ich den Film nicht gucke werden wirs nicht erfahren!
      oder?

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      1. …So könnte es vielleicht bei Eat, Pray, Love auch sein- nur wenn du das Buch nicht liest und ich den Film nicht gucke werden wirs nicht erfahren!
        oder?…

        Da hast Du wohl Recht. Mir geht es übrigens auch oft so, dass ich erst das Buch gelesen habe. Meine eigenen Bilder zum Herrn der Ringe, oder Karl Mays Geschichten kann niemals ein Film übertreffen. Bei mir wars zudem immer ein Abwägen zwischen E-Gitarre, Baggersee und Abenteuerromanen . . .

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  2. Bei mir liegen schon eine ganze Weile zwei großartige Fachbücher, in die ich immer wieder schmöckere: „Patisserie International“ von Wolfgang Kiessling und „Das Molekül-Menü“ von Thomas Vilgis. Ein Buch was mich vor nicht allzulanger Zeit gefesselt hat, war die Biografie von Steve Jobs.

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    1. Thomas Vilgis hat doch früher in e&t geschrieben, meine ich mich zu erinnern, und ganz kurzweilig chemisch-physikalische Zusammenhänge erklärt. Was mir als Naturwissenschaftlerin (unter anderem) gut gefallen hat. Kochbücher liegen auch beständig hier und dort, je nachdem welche Idee gerade in meinem Kopf schwebt.

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