Pain à la Pomme de Terre- deutsche Version

Nach der englischen nun auch die deutsche Version meines Premieren-Beitrags zum

Bread- Baking Day # 52

„Französisches Brot“- der erste Gedanke galt dem Franzosenbrot schlechthin- Baguette. Das backe ich nach dem Rezept aus dem wunderbaren Back-Buch der wunderbaren zorra

Zorras Brotback-Buch 2010

nur- es sollte doch etwas origineller sein und nicht gerade ein nahezu eins zu eins umgesetztes Rezept-

Croissants, ein ehrgeiziges Unterfangen, war die nächste Idee, die auch in die Tat umgesetzt wurde:

Croissants mal drei

und sie sind ein wunderbarer geeigneter Beitrag zum Thema „drei“- wie im Rezept zu lesen ist.

Der Abgabeschluß rückt näher- und so greife ich zu einem Buch, meine Rettung in jeglicher Lebenslage. Und ich werde nicht enttäuscht-

Pain à la Pomme de Terre

Kartoffelbrot

erscheint eine recht attraktive und originelle Variante eines französischen Brots.

Das Rezept wurde erstmals während der französischen Revolution veröffentlicht, von einer Madame Mérigot, in einem Band: „La Cuisinière Républicaine“ der sich der Kartoffel widmete. (Zumindest behauptet das mein Time-Life-Band „Brot und Hefegebäck“)

Los gehts!

Als erstes- Kartoffeln kochen- und siehe da, es sind noch genauso viele mehlig-kochende vorhanden, wie das Rezept verlangt.

Inzwischen wird die Hefe in Milch-Wasser aufgelöst, Salz und Backmalz hinzugefügt. Das Backmalz kann gern durch ein paar Zucker-Krümelchen ersetzt werden.

Das Mehl wartet in der großen Hefeteigschüssel.
Inzwischen sind die Kartoffeln geschält und etwas zermatscht, der Hefe-Ansatz blubbert schön, und es ist Zeit das Ganze zu einem Teig zusammenzufügen. Also wandern Kartoffeln, der Hefe-Ansatz und mehr Milch-Wasser zum Mehl in die große Schüssel.

Mehl und Kartoffeln
Hefeansatz bei der Arbeit

Und ich fange an zu kneten, und zu falten, und kneten, und falten, und kneten, und falten……… der Teig ist ziemlich feucht, und es gibt immer noch kleine Kartoffelstückchen, dennoch, jetzt ist genug geknetet und gefaltet und der Teig darf gehen.

Damit hat ers ziemlich eilig, womit ich nicht gerechnet habe, und so wird er wieder und wieder gefaltet, damit nicht alles an meinen Händen klebenbleibt, verwende ich Grieß.

Dann halbiere ich den Teig, eine Hälfte kommt, ungefähr als Brot geformt, auf ein mit Grieß ausgestreutes Blech, dreimal eingeschnitten und sofort in den Ofen.

Zehn Minuten später:

ein Blick in den Ofen

Der Rest des Teigs wird noch einmal geknetet,  mit Mais-Grieß, und 12 runde Brötchen draus geformt die ebenfalls auf einem „begrießten“ Backblech landen.

Das Brot kommt aus dem Ofen, die Brötchen kommen rein.

Brötchen und Brot sehen gut aus und duften- so dass das Warten auf den Anschnitt äußerst schwer fällt.

ein Brötchenkorb

hard facts:

500g Kartoffeln. gekocht, geschält und leicht zerdrückt

500g Weizenmehl Type 550

500g Dinkelmehl Type 1200

300ml Milch

300ml Wasser

30g Hefe

2 TL Salz

Backzeit: das Brot kommt für 40 min in den 220° heißen Ofen, nach 10 Minuten einmal gucken (Dampf entweichen lassen)

die Brötchen ungefähr 20 min bei 220° Umluft.

Bon appétit!

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