Abschied …..

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Manchmal paßt etwas einfach nicht mehr, wird zu eng, zu weit, zu groß oder zu klein- in Blogistan wie im wahren Leben.

So geht es mir mit der Ninive, die bricht auf zu neuen Ufern, steckt sich in ein neues Gewand und zieht in ein ganz neues Zuhause. Manches wird sie mitnehmen, manches wird sie zurücklassen und manches wird sie neu erfinden.

Um euch, meinen lieben Leserinnen und Lesern, den Abschied schmackhaft und mir den Neustart leichter zu machen verlose ich ein paar Kleinigkeiten. Gewinnen können alle die sich in irgendeiner Weise als “Follower” der neuen Seiten outen, zu finden  hier, oder einfach nach Anna Antonia suchen, davon gibt es nicht so viele. Verlosen werde ich wenn der Zähler 50 erreicht hat- und zwar Folgendes:

Eine Flasche (330 ml) meines hausgemachten höllenscharfen Chili-Rum-Punsch, der räumt den Magen richtig auf!

Chili-Rum-Punch
Chili-Rum-Punch

Ein Buch “Chili” aus der Collection Heyne

mehr Chili
mehr Chili

Ein Buch “Ein ganzes halbes Jahr” von Jojo Moyes

was fürs Herz
was fürs Herz

Ein Buch “Die Sauerkraut-Küche” von Oda Tietz

Sauerkraut-Küche
Sauerkraut-Küche

Ein Glas hausgemachte Orangenmarmelade – wahlweise Fine-Cut (fest) oder “Oxford-Style” (eher flüssig)

Orangen
Orangen

Auf Wiederlesen- und viel Glück bei der Verlosung!

And the winner is….

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Mit Ungeduld erwartet, dessen bin ich ziemlich sicher! Schließlich war ein anspruchsvolles Rätsel zu lösen, nicht wahr?

Zunächst einmal die Antworten

Der Felsen; ich weiß nicht was soll es bedeuten;  die Loreley hoch über dem Rhein.

Die Familie Duck erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit und wohnt in Entenhausen .

Der Welt-Tag des Buches fällt auf den vermutlichen Geburts- und Todestag von William Shakespeare.

Das Zitat- und viele andere, gar eine ganze literarische Haus-Apotheke; stammt aus der Feder von Erich Kästner.

Und zu guter Letzt, unser Garten- Koch kann kein andrer sein als Nigel Slater.

LESEN- ganz klar, darum geht es am Welt-Tag des Buches, und darum geht es bei der Aktion Blogger schenken Lesefreude. Vielen Dank an die zahlreichen Rätselfreunde und Freundinnen, die Lösungen waren allesamt richtig!

Meine Lesefreude teile ich wie folgt:

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Bei Ulrike in der Schweiz werden in Zukunft mehr Wildkräuter auf dem Tisch landen- sie hat Bärlauch, Salbei, Gundermann gewonnen.

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Ein paar vergnügte Lesestunden mit Georgette Heyer gibt es für Monika aka Lesetrine.

 

Herzlichen Glückwunsch!

 

Die Gewinnerinnen sind per mail benachrichtigt; höre ich bis zum 11. Mai nix werde ich neu verlosen.

Túrós Töltelék

Quarkstrudel

– was sind denn das für Hieroglyphen? höre ich förmlich fragen. Nun, ganz einfach, das ist ungarisch und heißt soviel wie Strudel mit Quarkfüllung. Hoffe ich. Ungarisch kann ich nämlich genausowenig wie wohl die meisten meiner Leser und Leserinnen….

Ungarn ist das Ziel von Mellis kulinarisch- vegetarischer Weltreise in diesem Monat- ein Land das auf meiner persönlich Weltreise-Karte noch fehlt. Mein Bruder hat vor etlichen Jahrzehnten Scharlach von dort mitgebracht, das war nicht besonders lustig damals. Aber er hatte auch köstliches Paprikamark im Gepäck- wer schonmal in Ungarn war kennt das bestimmt. Weiter reichen meine Kenntnisse kaum und so habe ich mal wieder die Time-Life-Bibliothek zu Rate gezogen. Im Band Kuchen und Torten bin ich auf dieses Rezept gestoßen- Quark und Strudel, das ist eine nahezu unwiderstehliche Kombination.

Also frisch ans Werk; den Strudelteig wie hier beschrieben hergestellt; ein neugieriges Gesicht erschien und frug- ob er auch mal hauen dürfe? Eingeölt und in Folie geschlagen ruhte der Teig über Nacht.

Am nächsten Morgen, es war Sonntag, hat mich die Sonne schon recht früh aus dem Bett gelockt und ich machte mich zunächst- nach dem Frühstück, versteht sich- an die Füllung. Hierfür werden die Eier getrennt und die Eiweiße mit einer Prise Salz zu steifem Schnee geschlagen. Die Eigelbe werden mit dem Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und der Butter zu einer homogenen Masse aufgeschlagen, dann kommen nach und nach das Mehl, der Schmand, der Quark, und die Rumsrosinen dazu, ich hab alles nur mit der Teigkarte untergehoben.

Jetzt folgt der spannende Moment- das Ausziehen des Teigs! Auf einem leicht bemehlten großen Tuch zunächst mit dem Wellholz, dann mit den Händen;  und immer wieder ablegen dazwischen damit sich der Teig entspannen kann (und ich auch) und nicht reißt. Ganz geglückt ist es nicht- aber zufrieden war ich doch.

Nun kam als letztes des Eischnee noch in die Füllung, der Teig wurde mit flüssiger Butter bestrichen, mit frisch gemachten Bröseln bestreut und die Füllung darauf verteilt. Beherzt mit Hilfe des Tuchs aufgerollt, und ebenso mit Hilfe des Tuchs in eine Auflauf-Form bugsiert, nochmals mit flüssiger Butter bepinselt kam das Werk in den Ofen, für 40 min bei 180° Umluft. Die Form deshalb weil die Quarkfüllung auf jeden Fall hochgeht, auf dem Blech besteht die Gefahr dass die Füllung aus- oder der ganze Strudel breitläuft.

Da wir dann zu einem Ausflug aufbrachen hatte der Strudel Gelegenheit im Ofen abzukühlen- das tat ihm sichtlich gut.  Schnell noch mit Puderzucker bestäubt- rein wegen der Aussehens, klar- versüßte diese Köstlichkeit mehr als eine nachmittägliche Tee-Stunde.

Hard Facts

Teig

250 Weizenmehl Typ 550

30 ml Sonnenblumenöl

125-140g Wasser

Füllung

40g Rosinen, in 2 El Rum eingeweicht

3 Eiweiß

1 Prise Salz

3 Eigelb

60g Butter

160g Zucker

1 Tl Vanillezucker (echt, 10% Vanille)

1 Tl abgeriebene Zitronenschale

1 El Mehl

1/8l Schmand (oder saure Sahne)

500g Topfen (Quark geht auch, Topfen ist aber stil-echter)

1-2 El Brösel

2-3 El geschmolzene Butter

Puderzucker zum Bestäuben

 

Wer erinnert sich noch an Piroschka; mit ihren unvergleichlichen Lachen?